Donnerstag, 16. April 2020
Kategorie: Karl-Olga-Haus

Freiwillige der Stadtverwaltung im Einsatz

Die städtischen Einrichtungen sind geschlossen, die Stadtverwaltung ist derzeit im Basisbetrieb. Dafür arbeiten seit drei Wochen zahlreiche städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig in anderen Bereichen.
Olaf Andreae, Fachangestellter für Bäderbetriebe, im freiwilligen Dienst als Einlasskontrolle am Karl-Olga-Haus

Die öffentlichen Einrichtungen der Stadt Friedrichshafen sind derzeit geschlossen – von Sportbad übers Medienhaus, die Musikschule bis hin zum Jugendzentrum MOLKE. Auch einige Bereiche der Stadtverwaltung arbeiten im sogenannten Basisbetrieb, da derzeit nur die wichtigsten Dienstleistungen und Serviceangebote an nur noch einem Standort, im Rathaus am Adenauerplatz, angeboten werden. Aus diesen Einrichtungen und Bereichen haben sich inzwischen rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig gemeldet, um in anderen Bereichen und für andere Tätigkeiten eingesetzt zu werden.

Kolleginnen und Kollegen aus dem Kulturbüro, dem Amt für Soziales, Familie und Jugend, dem Schulmuseum, Personalamt, dem Amt für Digitalisierung und anderen Bereichen machen Einlasskontrollen am Klinikum Friedrichshafen sowie am Krankenhaus Tettnang, Kollegen aus dem Amt für Bildung, Betreuung und Sport stehen täglich von 9 bis 12 Uhr am Einlass zum Rathaus, an der Tür des Karl-Olga-Hauses sorgen ebenfalls Freiwillige dafür, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sicher in den abgegrenzten Park kommen und dass das Besuchsverbot eingehalten wird.

Auch in der aufgrund der aktuell begrenzten Öffnungszeit und der Anmeldepflicht für Termine im Rathaus neu eingerichteten Telefonzentrale sitzen Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Verwaltung. „Hier haben wir ganz besonders darauf geachtet, erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzusetzen, die den Anrufern schnell helfen und gleich einordnen können, wer für das jeweilige Anliegen der richtige Ansprechpartner ist“, sagt Oberbürgermeister Andreas Brand. „Insgesamt bin ich überaus positiv überrascht, wie viele Freiwillige sich für andere Tätigkeiten gemeldet und gefunden haben und damit auch nach innen ihre Solidarität, Flexibilität und Hilfsbereitschaft zeigen. Dafür bin ich sehr dankbar.“